Unser Beitrag zum Umweltschutz
Unsere Gesellschaft ist stets bemüht, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Einnahmen und unter Einbeziehung staatlicher Zuschüsse die Wohn- und Versorgungsanlagen auf einem technisch aktuellen Stand zu bringen und zu halten.
Gas-Blockheizkraftwerk (BHKW)
Durch unser Heizhaus werden die Wohnungen im August-Bebel-Wohngebiet versorgt, außerdem noch die gleichnamige Schule, die Kindertagesstätte „Spatzennest“, das Kommunale Berufsschulzentrum und noch einige andere Kleinabnehmer.
Schon 1993 waren wir mit die ersten in der Region, die ein derartiges, aus DDR-Zeiten heraus mit Rohbraunkohle betriebenes Heizwerk auf neue Energieträger umstellten.
Ein Gas-Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 488 kW thermischer und 300 kW elektrischer Leistung fängt seitdem die Grundversorgung des Gebietes ab. Der durch das BHKW erzeugte Strom wird nach Abzug des Eigenbedarfes in das Netz der Energieversorgung eingespeist. Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme wird zur Erwärmung von Wasser zur Heizungsversorgung genutzt.
Leistungen, welche nicht durch das BHKW abgedeckt werden können – besonders in der kalten Jahreszeit – werden durch den Betrieb zweier Brennerkessel, welche sowohl mit Gas als auch mit leichtem Heizöl betrieben werden können, abgefangen.
Im März 2006 wurde im Heizhaus eine sogenannte Wärmetrans-Anlage in Betrieb genommen. Diese Anlage ist eine Kombination von entsprechend dimensionierten Wärmepumpen, welche mit dem Strom betrieben werden, der von unserem BHKW erzeugt wird. Es erfolgt sozusagen eine Mehrfachnutzung des Erdgases, was einen Brennstoffnutzungsgrad von ca. 160 % zur Folge hat. Die Finanzierung zur Errichtung dieser Anlage wurde zu 50 % aus EU-Fördermitteln gestützt.
Fotovoltaik-Anlagen
Im Sommer 2005 wurde auf dem Dach des Funktionsanbaues unseres Heizhauses eine Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 23,25 kWp installiert. In optimaler Südhanglage wird hier einfallendes Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt.
Bei einer Leistung von mehr als 950 kWh pro installierter Leistung von 1 kWp ergibt sich eine Einspeisemenge von über 22.000 kWp pro Jahr, was in etwa dem Jahresstromverbrauch von 10 Haushalten entspricht.
Nach dem Rückbau von zwei Etagen am Block Straubeweg 1 bis 4 im Sommer 2008 wurde mit der Erneuerung des Dachtragwerkes als Dachdeckung mit dem Produkt Evalon Solar eine Fotovoltaik-Folie mit einer Leistung von 10,88 kWp aufgebracht. Der hier aus Sonnenlicht erzeugte Strom wird in das Netz des Energieversorgers eingespeist.
2009 wurden die Blöcke Fritz-Heckert-Straße 9 bis 19 und 21 bis 27 um zwei Etagen zurück gebaut. Auch hier wurden mit der Erneuerungen der Dächer Fotovoltaik-Folien mit zum Einsatz gebracht. Aus installierten Flächen von 474 m² bzw.305 m² ergeben sich Anschlussleistungen von 22,8 kWp bzw. 14,7 kWp.
Solaranlage
Das Einzeldenkmal Spinnereistraße 211, welches durch unsere Gesellschaft 2001 käuflich erworben worden ist, wurde in den Jahren 2004 / 2005 um- und ausgebaut und dabei grundlegend saniert. Für die 17 Wohnungen auf rund 1.300 m² Wohnfläche wurde auf der Südseite des Daches zur Unterstützung der Warmwasserbereitung ein Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 24 m² installiert. Eine größere Fläche lies die Dachform des unter Denkmalschutz stehenden Objektes leider nicht zu. Trotzdem reduziert die vorhandene Anlage den jährlichen Erdgasverbrauch um 12 %.



