Für die Umwelt

Wir sind stets bemüht, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Einnahmen und möglichst unter Einbeziehung staatlicher Zuschüsse die Wohn- und Versorgungsanlagen auf einem technisch aktuellen Stand zu bringen und zu halten.

Heizhaus

Unser Heizhaus versorgt die Wohnungen im August-Bebel-Wohngebiet, außerdem noch das gleichnamige Schulgebäude mit Grund- und Mittelschule, die Kindertagesstätte „Spatzennest“, das Kommunale Berufsschulzentrum und noch einige andere Kleinabnehmer.

1993 erfolgte die Umstellung von Rohbraunkohle auf Gas und Öl.

Mit einem Gas-Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 488 kW thermischer und 300 kW elektrischer Leistung wird für das Gebiet die Grundversorgung mit Wärme und Warmwasser abgesichert.

Gleichzeitig deckt die durch das BHKW erzeugte Elektroenergie die Versorgung der Anlagen des Heizhauses selbst ab. 2006 wurde im Heizhaus eine sogenannte Wärmetrans-Anlage in Betrieb genommen. Diese Anlage ist eine Kombination von entsprechend dimensionierten Wärmepumpen, welche mit dem Strom betrieben werden, der von unserem BHKW erzeugt wird. Es erfolgt sozusagen eine Mehrfachnutzung des Erdgases, was einen Brennstoffnutzungsgrad von ca. 160 % zur Folge hat.

Die Finanzierung zur Errichtung dieser Anlage wurde zu 50 % aus EU-Fördermitteln gestützt. 2012 wurde das vorhandene durch ein hocheffizienteres BHKW mit gleichen Leistungsparametern ersetzt.

Seit Bestehen der Schwimmhalle 2012 erfolgt die gesamte Stromversorgung dafür aus selbsterzeugtem BHKW-Strom.

Außerdem wird im Launer Ring 6 und 8 seit 2014 der gesamte Allgemeinstrom für Hauslicht, Aufzugsbetrieb, Pumpenstrom usw. mit abgedeckt.

Fotovoltaik-Anlagen

Seit 2005 befindet sich auf dem Dach des Funktionsanbaues unseres Heizhauses eine Fotovoltaik-Platten-Anlage mit einer Leistung von 23,25 kWp. In optimaler Südhanglage wird hier einfallendes Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt.

Die Einspeisemenge von über 22.000 kWp pro Jahr entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch von 10 Haushalten.

Weitere Anlagen als Dachdeckungen:

  • Dach Straubeweg 1 bis 4, Fläche: ca. 226 m², Leistung: 10,88 kWp
  • Dach Fritz-Heckert-Straße 9 bis 19, Fläche: ca. 474 m², Leistung: 22,8 kWp
  • Dach Fritz-Heckert-Straße 21 bis 27, Fläche: ca. 305 m²Leistung: 14,7 kWp

Solarthermie

Das Einzeldenkmal Spinnereistraße 211, welches durch unsere Gesellschaft 2001 käuflich erworben worden ist, wurde in den Jahren 2004 / 2005 um- und ausgebaut und dabei grundlegend saniert. Für die 17 Wohnungen auf rund 1.300 m² Wohnfläche wurde auf der Südseite des Daches zur Unterstützung der Warmwasserbereitung eine Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 24 m² installiert.

Eine größere Fläche lies die Dachform des unter Denkmalschutz stehenden Objektes leider nicht zu. Trotzdem reduziert die vorhandene Anlage den jährlichen Erdgasverbrauch um 12 %.